Schote

Als Schote wird die Öffnungsfrucht bei den Brassicaceae – Kreuzblütlern bezeichnet. Diese besteht aus vier (nach älteren Deutungen aus zwei) Fruchtblättern: zwei schmale Fruchtblätter sind fertil und bilden den Rahmen (Rapellum), an dem die Plazenta mit den Samenanlagen sitzt. Die zwei breiten Fruchtblätter sind steril und lösen sich meist zur Fruchtreife als Klappen von der Frucht. Die meist anzutreffende Scheidewand wird nicht aus einem Fruchtblatt gebildet und wird deshalb als falsche Scheidewand bezeichnet. Oft wird auch zwischen Schote i. e. S. (Frucht mindestens 3-mal so lang wie breit, z. B. bei Erysimum – Schöterich) und Schötchen (Frucht höchstens 3-mal so lang wie breit, z. B. bei Thlaspi – Hellerkraut) unterschieden.


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